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Chronische Niereninsuffizienz

Wann, warum und bei wem sollte man an eine chron. Niereninsuffizienz denken?

Es gibt keine sicheren klinischen Zeichen, die für eine chron. Niereninsuffizienz typisch sind. Hinweise ergeben sich durch: Anamnese, Urinvolumen(Polyurie,Anurie), Hautveränderungen, Dyspnoe,

Im praktischen Alltag fällt die Niereninsuffizenz meist nur durch die Blutentnahmen auf.

Klinische Arbeitstipps:

-       bei bekannten Grunderkrankungen (Diabetes, Hypertonie…) Laborkontrolle alle drei Monate

-       bei erstmaligem Feststellen einer eingeschränkten Nierenfunktion Ursache klären und Vorstellung beim Nephrologen

-       bei starker Verschlechterung der Nierenfunktion ebenfalls nephrologische Vorstellung (Krea 4-5)

-       Medikamente überprüfen (www.dosing.de)

  • bspw.: Metformin bei Niereninsuffizienten mit GFR 30-50 ml/min nicht neu ansetzen,  jedoch bei ‚Metformingewöhnten’ belassen

-       NSAR vorsichtig einsetzen

-       bei Dosiserhöhung von Schleifendiuretika langsame Erhöhung, um Nieren nicht überzu- strapazieren

-       beim älteren Patienten bei Medikamentenumstellung immer Nierenfunktion beachten

Fazit:

  1. bei Eintreten einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes Kontrolle von GFR, Kreatinin und Elektrolyten
  2. bei älteren Patienten Dosisanpassung der Dauermedikation an GFR und regelmäßige Re-Evaluation (www.dosing.de)
  3. bei älteren Patienten auch vor Akutmedikation wenn mögl. Vorhandene Nierenwerte überprüfen